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Mein Dank gilt Hannes Gnad von einer sehr verehrlichen B! Hilaritas zu Stuttgart in der DB!, der sich die Mühe gemacht hat, die Hälfte der unten aufgefü Lieder abzutippen, und dem ich sie einfach "geklaut" habe. ;-)
Besetzung:
1 Kurfürst (Baß oder Barriton, ich kenn' mich da nicht aus :-) )
1 Kammermohr (Eunuchenstimme)
Alle (Ganz viele)
Alle:
Wütend wälzt sich einst im Bette Kurfürst Friedrich von der Pfalz;
gegen alle Etikette brüllte er aus vollem Hals:
Kurfürst, sich ernsthaft fragend:
"Wie kam gestern ich ins Nest ? Bin, scheint's, wieder vollgewest !
Alle:
Wie kam gestern ich ins Nest ? Bin, scheint's, wieder vollgewest !"
Kammermohr, grinsend, überlegen:
"Na ein wenig schief geladen", (Alle:) grinste drauf der
Kammermohr,
"selbst von Mainz des Bischofs Gnaden kamen mir benebelt vor.
's war halt doch ein schönes Fest Alles wieder voll gewest !
Alle:
's war halt doch ein schönes Fest Alles wieder voll gewest !"
Kurfürst, herrisch, dümmlich:
"So ? Du findest das zum Lachen ? Sklavenseele, lache nur !
Künftig werd' ich's anders machen,
wichtigtuerisch, stakkato:
Hassan, höre meinen Schwur ! ! !
's letztemal, bei Tod und Pest, war es, daß ich voll gewest !
Alle:
's letztemal, bei Tod und Pest, war es, daß ich voll gewest !"
Kurfürst, heuchlerisch gen Himmel blickend, getragen:
währdenddessen Alle: Mit dem Zipfel im Bierglas klimmpernd:
"Will ein christlich Leben führen, ganz mich der Beschauung weih'n,
um mein Tun zu kontrollieren, trag ich's in ein Tag'buch ein,
leiserwerdend:
und ich hoff', daß ihr nicht lest, daß ich wieder vollgewest !
und ich hoff', daß ihr nicht lest, daß ich wieder vollgewest !"
Alle, beschleunigt:
Als der Kurfürst kam zum sterben, (sterben, sterben), machte er sein Testament,
(Testament, Testament)
und es fanden seine Erben (Erben, Erben) auch ein Buch in Pergament. (Pergament.
Pergament.)
Drinnen stand auf jeder Seit' (Seit', Seit'): "Seid vernünftig liebe Leut' (liebe
Leut', liebe Leut') !
Dieses geb' ich zu Attest (-test, -test): Heute wieder voll gewest (voll gewest, voll
gewest).
normal:
Dieses geb' ich zu Attest: Heute wieder voll gewest."
Alle, getragen:
Hieraus mag ein jeder sehen, was ein guter Vorsatz nutzt,
und wozu auch widerstehen, wenn der volle Becher blitzt ?!
lachend, burschenmäßig halt:
Drum stoßt an ! Probatum est : Heute wieder voll gewest !
Drum stoßt an ! Probatum est : Heute wieder voll gewest !
Text: A. Schuster, 1887
Musik: Karl Hering, 1887
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bei einer lieben Schwesterverbindung W.k.St.V.
UNITAS Franko-Platia zu Nürnberg-Erlangen
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Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus;
gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus;
post iucundam iuventutem, post molestam senectutem
nos habebit humus, nos habebit humus.
Ubi sunt, qui ante nos in mundo fuere?
Ubi sunt, qui ante nos in mundo fuere?
Abeas ad inferos, transeas ad superos,
quos si vis videre, quos si vis videre
Vita nostra brevis est, brevi finietur.
Vita nostra brevis est, brevi finietur.
Venit mors velociter, rapit nos atrociter,
nemini parcetur, nemini parcetur.
Vivat academia, vivant professores,
vivat academia, vivant professores,
vivat membrum quodlibet, vivant membra quaelibet,
semper sint in flore, semper sint in flore!
Vivant omnes virgines faciles, formosae,
vivant omnes virgines faciles, formosae,
vivant et mulieres, tenerae, amabiles,
bonae, laboriosae, bonae, laboriosae!
Vivat et res publica et qui illam regit !
Vivat et res publica et qui illam regit !
vivat nostra civitas, Maecenatum caritas,
quae nos hic protegit, quae nos hic protegit!
Pereat tristitia, pereat osores,
pereat tristitia, pereat osores,
pereat diabolus, quivis antiburschius,
atque irrisores, atque irrisores !
Text: Christian Wilhelm Kindleben, 1781; 2. Strophe nach einem Jenaer
Blatt, 1716
Musik: um 1717
Midi-File
bei einer lieben Schwesterverbindung W.k.St.V.
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Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium !
Wir betreten feuertrunken, Himmlische, Dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder, was die Mode streng geteilt,
alle Menschen werden Brüder, wo Dein sanfter Flügel weilt.
Seid umschlungen, Millionen ! Diesen Kuß der ganzen Welt !
Brüder, überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen,
muß ein lieber Vater wohnen !
Wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu sein,
wer ein holdes Weib errungen, mische seinen Jubel ein !
Ja, wer auch nur eine Seele sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer's nie gekonnt, der stehle weinend sich aus diesem Bund!
Was den großen Ring bewohnet, huldige der Sympathie.
Zu den Sternen leitet sie, wo der Unbekannte thronet,
wo der Unbekannte thronet.
Freude heißt die starke Feder in der ewigen Natur;
Freude, Freude treibt die Räder, in der großen Weltenuhr.
Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament,
Sphären rollt sie in den Räumen, die des Sehers Rohr nicht kennt.
Froh wie seine Sonnen fliegen durch des Himmels prächtigen Plan,
laufet Brüder, eure Bahn, freudig wie ein Held zum Siegen,
freudig wie ein Held zum Siegen !
Festen Mut in schweren Leiden, Hilfe, wo die Unschuld weint,
Ewigkeit geschwornen Eiden, Wahrheit gegen Freund und Feind,
Männerstolz vor Königsthronen - Brüder, gält's Gut und Blut:
dem Verdienste seine Kronen, Untergang der Lügenbrut !
Schließt den heilgen Zirkel dichter ! Schwört bei diesem goldnem Wein,
dem Gelübde treu zu sein, schwört es bei dem Sternenrichter,
schwört es bei dem Sternenrichter !
Text: Friedrich Schiller, 1785 (gekürzt)
Musik: Volksweise, 1801
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Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei !
Ich denke was ich will, und was mich beglücket,
doch alles in der Still, und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei !
Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei !
Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen,
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: die Gedanken sind frei !
Text: Fliegende Blätter, 1780 - 1800
Musik: Schlesien, um 1780
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O alte Burschenherrlichkeit, wohin bist du verschwunden ?
Nie kehrst Du wieder, goldne Zeit, so froh und ungebunden !
Vergebens spähe ich umher, ich finde deine Spur nicht mehr.
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
Wo sind die, die vom breiten Stein nicht wankten und nicht wichen,
die ohne Moos bei Scherz und Wein den Herrn der Erde glichen?
Sie zogen mit gesenktem Blick in das Philisterland zurück.
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
Da schreibt mit finsterm Amtsgesicht der eine Relationen,
der andre seufzt beim Unterricht, und der macht Rezensionen,
der schilt die sündge Seele aus, und der flickt ihr verfallnes Haus.
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
Auf öder Strecke schraubt und spannt das Fadenkreuz der eine,
der andere seufzt beim Steinverband und der legt Pflastersteine,
der kocht aus Rüben Zuckersaft und der aus Wasser Pferdekraft.
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
O jerum, jerum, jerum, o quae mutatio rerum !
Allein, das rechte Burschenherz kann nimmermehr erkalten;
im Ernste wird, wie hier im Scherz, der rechte Sinn stets walten;
die alte Schale nur ist fern, geblieben ist uns doch der Kern,
und den laßt fest uns halten,
und den laßt fest uns halten !
Drum, Freunde! Reichet euch die Hand, damit es sich erneue,
der alten Freundschaft heilges Band, das alte Band der Treue.
Klingt an und hebt die Gläser hoch, die alten Burschen leben noch,
noch lebt die alte Treue, noch lebt die treue Alte !
noch lebt die alte Treue, noch lebt die treue Alte !
Text: Eugen Höfling, 1825, geänderte Fassung nach G. Brauns,
1843
Musik: "Was fang' ich armer Teufel an", vor 1843
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Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun,
drum, Brüderchen ! Ergo bibamus !
Die Gläser sie klingen, Gespräche sie ruhn;
beherziget Ergo bibamus !
Das heißt noch ein altes, ein tüchtiges Wort;
es passet zum ersten und passet so fort
und schallet, ein Echo, vom festlichen Ort,
ein herrliches Ergo bibamus !
ein herrliches Ergo bibamus !
Ich hatte mein freundliches Liebchen gesehn;
da dacht ich mir: Ergo bibamus !
Und nahte mich freundlich, da ließ sie mich stehn;
ich half mir und dachte: Bibamus !
Und wenn sie versöhnet euch herzet und küßt,
und wenn ihr das Herzen und Küssen vermißt,
so bleibet nur, bis Ihr was besseres wißt,
beim tröstlichen Ergo bibamus !
beim tröstlichen Ergo bibamus !
Mich ruft mein Geschick von den Freunden hinweg:
ihr Redlichen: Ergo bibamus !
Ich scheide von hinnen mit leichtem Gepäck,
drum doppeltes Ergo bibamus !
Und was auch der Filz vom dem Leibe sich schmorgt,
so bleibt für den Heitern doch immer gesorgt,
weil immer dem Frohen der Fröhliche borgt;
drum, Brüderchen ! Ergo bibamus,
drum, Brüderchen ! Ergo bibamus !
Was sollen wir sagen zum heutigen Tag ?
Ich dächte nur: Ergo bibamus !
Er ist nun einmal von besonderem Schlag,
drum immer aufs neue: Bibamus !
Er führet die Freude durchs offene Tor,
es glänzen die Wolken, es teilt sich der Flor,
da scheint uns ein Bilchen, ein göttliches vor,
wir kingen und singen: Bibamus,
wir kingen und singen: Bibamus !
Text: Johann Wolfgang Goethe, 1810
Musik: Max Eberwein, 1810
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Im schwarzen Walfisch zu Askalon, da trank ein Mann drei Tag'
bis daß er steif wie ein Besenstiel am Marmortische lag,
bis daß er steif wie ein Besenstiel am Marmortische lag.
Im schwarzen Walfisch zu Askalon, da sprach der Wirt: "Halt an !
Der trinkt vom meinen Dattelsaft mehr, als er zahlen kann,
Der trinkt vom meinen Dattelsaft mehr, als er zahlen kann."
Im schwarzen Walfisch zu Askalon, da bracht' der Kellner Schar
in Keilschrift auf sechs Ziegelstein dem Gast die Rechnung dar,
in Keilschrift auf sechs Ziegelstein dem Gast die Rechnung dar.
Im schwarzen Walfisch zu Askalon, da sprach der Gast: "O weh !
Mein bares Geld ging alles drauf im Lamm zu Niniveh,
Mein bares Geld ging alles drauf im Lamm zu Niniveh !"
Im schwarzen Walfisch zu Askalon, da schlug die Uhr halb vier,
da warf der Hausknecht aus Nubierland den Fremden vor die Tür,
da warf der Hausknecht aus Nubierland den Fremden vor die Tür.
Im schwarzen Walfisch zu Askalon, wird kein Prophet geehrt,
und wer vergnügt dort leben will, zahlt bar, was er verzehrt,
und wer vergnügt dort leben will, zahlt bar, was er verzehrt.
Text: Viktor von Scheffel, 1854
Musik: "Es war einmal ein Zimmergesell", vor 1783
Midi-File
bei einer lieben Schwesterverbindung W.k.St.V.
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Keinen Tropfen im Becher mehr und der Beutel schlaff und leer,
lechzend Herz und Zunge.
Angetan hat's mir dein Wein, deiner Äuglein Sonnenschein,
Lindenwirtin, du junge, Lindenwirtin, du junge.
"Angekreidet wird hier nicht, weil's an Kreide uns gebricht",
lacht die Wirtin heiter.
"Hast du keinen Heller mehr, gib zum Pfand dein Ränzel her,
aber trinke weiter, aber trinke weiter !"
Tauscht der Bursch sein Ränzel ein gegen einen Krug voll Wein,
tät zum Gehn sich wenden.
Spricht die Wirtin "Junges Blut, hast ja Mantel Stab und Hut,
trink und laß dich pfänden, trink und laß dich pfänden !"
Da vertrank der Wanderknab' Mantel, Hut und Wanderstab,
sprach betrübt: "Ich scheide.
Fahre wohl du kühler Trank, Lindenwirtin jung und schlank,
liebliche Augenweide, liebliche Augenweide !"
Spricht zu ihm das schöne Weib: "Hast ja noch ein Herz im Leib,
laß mir's trauter Wandrer !"
Was geschah ? Ich tu's euch kund: Auf der Wirtin rotem Mund
brannte heiß ein andrer, brannte heiß ein andrer.
Der dies neue Lied erdacht, sang's in einer Sommernacht
lustig in die Winde.
Vor ihm stand ein volles Glas, neben ihm Frau Wirtin saß
unter der blühenden Linde, unter der blühenden Linde.
Text: Rudolf Baumbach, 1876
Musik: nach Franz Abt, umgesungen
Nach der Melodie dieses Liedes werden auch die Fakultätsstrophen gesungen.
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Cerevisiam bibunt homines, animalia cetera fontes.
Absit ab humano, guttere potus aquae !
Sic bibitur, sic bibitur in aulis principum,
sic bi- bi- bi- bi- bi- bitur in aulis principum,
in aulis principum, pum, pum.
Text: G. F. Fiedler, 1822
Musik: vor 1855
Midi-File
bei einer lieben Schwesterverbindung W.k.St.V.
UNITAS Franko-Platia zu Nürnberg-Erlangen
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Student sein, wenn die Veilchen blühen, das erste Lied die Lerche singt,
der Maiensonne junges Glühen triebweckend in die Erde dringt.
Student sein, wenn die weißen Schleier vom blauen Himmel grüßend weh'n:
Das ist des Daseins schönste Feier ! Herr, laß sie nie zu Ende gehn !
Das ist des Daseins schönste Feier ! Herr, laß sie nie zu Ende gehn !
Student sein, wenn die Humpen kreisen, in lieberschloss'nem Freundesbund,
von alter Treue bei den Weisen der Väter jauchzt der junge Mund.
Student sein, wenn die Herzen freier auf der Begeist'rung Höhe stehen:
Das ist des Lebens schönste Feier ! Herr, laß sie nie zu Ende gehn !
Das ist des Lebens schönste Feier ! Herr, laß sie nie zu Ende gehn !
Student sein, wenn zwei Augen locken, ein süßer Mund verschwiegen küßt,
daß jählings alle Pulse stocken, als ob im Rausch man sterben müßt.
Student sein, in der Liebe Morgen, wenn jeder Wunsch ein frommes Fleh'n:
Das ist das Leben ohne Sorgen ! Herr, laß es nie vorüber gehen !
Das ist das Leben ohne Sorgen ! Herr, laß es nie vorüber gehen !
Student sein, wenn die Veilchen blühen, das erste Lied die Lerche singt,
der Maiensonne junges Glühen triebweckend in die Erde dringt.
Student sein, wenn die weißen Schleier vom blauen Himmel grüßend weh'n:
Das ist des Daseins schönste Feier ! Herr, laß sie nie zu Ende gehn !
Das ist des Daseins schönste Feier ! Herr, laß sie nie zu Ende gehn !
Text: Jos. Buchhorn, 1906
Musik: Otto Lob, 1907, umgesungene Fassung
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Burschen heraus ! Lasset es schallen von Haus zu Haus!
Wenn der Lerche Silberschlag grüßt des Maien ersten Tag,
Dann heraus, und fragt nicht viel, frisch mit Lied und Lautenspiel !
Burschen heraus!
Burschen heraus ! Lasset es schallen von Haus zu Haus !
Ruft um Hilf' die Poesie gegen Zopf und Philisterei,
dann heraus bei Tag und Nacht, bis sie wieder frei gemacht !
Burschen heraus !
Text: unbekannt seit 1844
Musik: unbekannt seit 1844
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Ça ça geschmauset, laßt uns nicht rappelköpfisch sein !
Wer nicht mithauset, der bleib' daheim.
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
Der Herr Professor liest heut' kein Kollegium;
drum ist es besser, man trinkt eins 'rum.
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
Trinkt nach Gefallen, bis ihr die Finger danach leckt,
dann hat's uns allen recht wohl geschmeckt.
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
So lebt man immer, solang der junge Lenz uns blinkt
und Jugendschimmer die Wangen schminkt.
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
Hat dann ein jeder sein Pfeifchen Knaster angebrannt,
so nehm' er wieder sein Glas zur Hand.
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
So lebt man lustig, weil es noch flotter Bursche heißt,
bis daß man rüstig ad patres reist.
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
Denkt oft, ihr Brüder, an unsre Jugendfröhlichkeit !
Sie kehrt nicht wieder, die goldne Zeit !
Edite, bibite, collegiales, per multa saecula pocula nulla,
per multa saecula pocula nulla !
Text: unbekannt
Musik: unbekannt
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