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Bleibet treu den toten Zeugen, die in Deutschlands tiefster Nacht
aus der Lager grauem Schweigen boten Trutz dem Wahn der Macht.
Schmach und Ächtung sie erlitten, aufzuwecken was da schlief.
Lauter war der Henker Wüten; Deutschland du sankst abgrundtief.
Millionen mußten sterben, selbst die Heimat riß entzwei,
Haus und Hof zerschlug Verderben, Bettler wurden wir, doch frei !
Trug und Schrecken sind zu Ende, und dem Recht ist frei die Bahn. -
Brüder, Schwestern, reicht die Hände; redlich Werk soll fangen an !
Widerstehet den Gewalten, nimmer zahlt der Lüge Sold;
laßt aufs neue uns entfalten Freiheitsbanner Schwarz-Rot-Gold:
Schwarz die Arbeit und die Sorgen, Rot das Herzblut, das sie zwingt,
Golden neu mit jedem Morgen, Macht der Liebe uns durchringt !
Text: A. Mann
Musik: Th. Lebeda
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Ich hab' mich ergeben mit Herz und mit Hand,
dir Land voll Lieb und Leben, mein deutsches Vaterland,
dir Land voll Lieb und Leben, mein deutsches Vaterland.
Mein Herz ist entglommen, dir treu zugewandt,
du Land der Frei'n und Frommen, du herrlich Hermannsland,
du Land der Frei'n und Frommen, du herrlich Hermannsland.
Will halten und glauben an Gott fromm und frei !
Will Vaterland, dir bleiben auf ewig fest und treu !
Will Vaterland, dir bleiben auf ewig fest und treu !
Ach Gott, tu erheben mein jung Herzensblut
zu frischem freud'gen Leben, zu freiem frommen Mut,
zu frischem freud'gen Leben, zu freiem frommen Mut !
Text: Hans Ferdinand Maßmann, 1819
Musik: Thüringische Volksmelodie, ursprünglich zu Binzers "Wir hatten
gebaut ein stattliches Haus"
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