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Die Fakultätsstrophen werden auf einer Kneipe (siehe: Glossar) im inoffiziellen Teil gesungen, dabei singen die
Mitglieder einer Fakultät zusammen eine paßende Strophe.
Das ganze dient rein zur Erheiterung, wenn man/frau es denn lustig findet. :-)
Gesungen werden die Fakultätsstrophen nach der Melodie von Franz Abt "Keinen Tropfen im Becher mehr" (Text: Rudolf Baumbach, 1876); besser bekannt auch unter dem Titel "Das Lied von der Lindenwirtin"
Agrarwissenschaftler, Architekten, Bauingenieure, Bergleute, Betriebswirte, Biologen, Chemiker, Eisenbahner, Elektrotechniker, Forstwirte, Germanisten, Hüttenbauingenieure, Indologen, Informatiker, Islamologen, Juristen, Künstler, Maschinenbauer, Mathematiker, Mediziner, (Kirchen)Musiker, Pädagogen, Pharmazeuten, Philosophen, Physiker, Soziologen, Techniker (allgemein), Theologen, Vermessungsingenieure, Veterinärmediziner, Volkswirte, Zahnmediziner,
Burschen
, Füchse, Fuchsmajore, Katholische Korporierte, Landsmannschafter, Philister,Bundeswehrsoldaten
, Feuerwehrmänner, Fußballer, Gymnasiasten, Mönche, Schauspieler, Werkzeuglaboranten,
Auch ein Herr Theologus bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Und Frau Wirtin tat es gern, gab ihm einen im Namen des Herrn
/:unter der blühenden Linde.:/
Wißt ihr, wer der Knabe war, blau von Aug' und blond von Haar ?
Es war ein Theologe,
der der Theologei zum Hohn, aus dem Kasten war entfloh'n
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Theolog' nicht dumm bat sie um ein "osculum"
unter der blühenden Linde.
Doch die Wirtin sagte Nein, sie verstand ja kein Latein
/:unter der blühenden Linde.:/
Selbst dem Theologikus gab Frau Wirtin einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Küßt' er sie doch gar zu gern, doch er küßt' nur im Namen des Herrn,
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Kirchenmusikus gab der Wirtin einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Und Frau Wirtin wehrt ihn nicht: "Küssen das ist Christenpflicht !"
Und sie tat's geschwinde, unter der blühenden Linde.
Von der sacra musica, kam ein Sohn zur domina,
voll von Kümmernissen:
"Ach die Muse ist egrimmt und die Orgel arg verstimmt -
dir lieg ich zu Füßen, sollst zum trost mich küssen !"
Daß sie küßte der Jurist, gar nicht zu verwundern ist,
denn es ist nichts Schlechtes;
hängt ja doch das Wort ius, ius, eng zusammen mit dem Kuß,
/:den er ist was "Rechtes".:/
Ein Student der Jurisprudenz küßte Frau Wirtin einst im Lenz
unter der blühenden Linde.
Doch er war gar baß verwundert, denn sie küßt nach 1300
/:unter der blühenden Linde.:/
Als sie den Juristen gesehn, konnten die anderen nach Hause gehn
unter der blühenden Linde.
Dieser hat dann ungeniert, den Prozeß zu Ende geführt
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam daher auch ein Jurist, hätte Frau Wirtin gern geküßt,
unter der blühenden Linde.
Als der Jüngling wiederkam und die Wirtin niederkam,
hat er sich sehr gewundert: sie klagt auf Dreizehnhundert.
Daß sie küßte der Jurist, längst noch nicht bewiesen ist
unter der blühenden Linde.
Da es keine Zeugen gab, lehnt er jede Haftung ab
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Jurakunde kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühende Linde.
Hat an Frau Wirtin sich emporgereckt und ihr einen zwangsvollstreckt,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Mediziner spricht: "Euch Frau Wirtin küß' ich nicht,
wegen der Bazillen;
doch ihr habt ein Töchterlein, weil das ist so nett und fein,
na, um Gottes Willen, riskier ich die Bazillen.
Kam ein anderer Medikus, bat Frau Wirtin um einen Kuß,
unter der blühenden Linde.
Sprach Frau Wirtin. "Fahre wohl, denn Du stinkst ja nach Karbol !"
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam des Wegs ein Medikus, gab Frau Wirtin einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Doch er ging mit Vorsicht ran, machte erst 'nen Wassermann
/:unter der blühenden Linde.:/
Ei da kommt von ungefähr ein besoff'ner Medizinaer,
unter die blühende Linde.
Hätt's der Wirtin nicht gemacht, hätt ihn nicht zum Stehn gebracht,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Zahnarzt gar nicht faul, greift Frau Wirtin in das Maul,
unter der blühenden Linde.
Denkt sie braucht ja ganz gewiß nach dem Kuß ein neu' Gebiß
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Zahnheilkunde kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühenden Linde.
Küßte Frau Wirtin stundenlang, bis die letzte Plombe sprang
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Zahnathletikus küßt sie auf die nackte Brust
links und rechts geschwinde.
Hoffte er doch ganz gewiß im Frühjahr auf ein neu Gebiß,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Philosoph nicht dumm, bat sie um ein osculum,
wenn auch nur ein kleines;
doch Frau Wirtin lacht und spricht. "Auf lateinisch küßt man nicht!"
/:Und sie gab ihm keines.:/
Von der Klass'schen Philogei war ja auch ein Sohn dabei,
unter der blühenden Linde.
Lehrten einst doch schon Catull, Horaz, Ovid und auch Tibull:
/:Küssen ist keine Sünde.:/
Wißt ihr, wer der Knabe war, blau das Aug' und blond das Haar,
's war ein Philologe!
Wußte nicht, was Küssen sei, doch Frau Wirtin bracht's ihm bei
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Germanist errang sich der Wirtin Minnedank;
doch er tät ihr künden:
Wie in grauer Väterzeit, Liebe geendet mit Herzeleid
/:durch ein Blatt einer Linden.:/
Kam ein Soziologicus, bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Kaum hat sie sich ausgezogen, kam er schon mit'nem Fragebogen
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Studio der Indienkunde bat Frau Wirtin um 'ne Schäferstunde
unter der blühenden Linde.
Doch Frau Wirtin macht' nicht mit, denn sie konnte kein Sanskrit
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Student der Islamkunde kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühende Linde.
Sprach: "Ich hab' der Frauen zehn", drum ließ er Frau Wirtin stehn
/:unter der blühenden Linde.:/
Und eines Tages kam daher ein Kunstakademiker
unter die blühende Linde.
Gab der Frau Wirtin einen Kuß, im Sinne des Surrealismus
/:unter der blühenden Linde.:/
Und vom vielen Küssen wund, ward der Wirtin roter Mund,
horae vespertinae.
Kam ein Pharmazeut daher und besah sich das Malheur;
/:recipe vasilinae !:/
Ein Student der Paharmazie küßte Frau Wirtin wie noch nie
unter der blühenden Linde.
Doch sie sprach ganz keß: "Weg Du stinkst nach H2S !"
/:unter der blühenden Linde.:/
Sed cum pharmaceutico filia se in osculo
plurie miscebat.
Hanc mixturam cognovit quia officinalis sit,
/:sub tilia umbrata:/.
Auch ein Apotheker kam auf seinem Weg bei der Kneipe an
unter der blühenden Linde.
Gab Frau Wirtin keinen Kuß, weil er Pillen drehen muß
/:unter der blühenden Linde.:/
Und ein Mathematikus bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Aus dem einen wurden zwei, aus den zweien 'ne unendliche Reih',
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch der Mathematikus war im Küssen ein Praktikus
unter der blühenden Linde.
Dann setzt er sich gleich hin zu ihr, gab ihr Küsse zehn hoch vier
/:unter der blühenden Linde.:/
Nur den Kandidaten der Mathematik, verließ bei der Wirtin sein ganzes Glück
unter der blühenden Linde.
Als sie ihm ein Knäblein gebar, da mußt' er sie führen zum Traualtar,
/: er blieb - um vieles gescheiter.:/
Ein Mathematikstudent nur schöne harmonische Kurven kennt,
unter der blühenden Linde,
und wenn er sich denn dann nicht irrt, sie auch ständig divergiert,
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Informatiker kam zu der Frau Wirtin her,
wollte gern' sie küssen.
Doch zu keinem Kuß er kam, denn er hätt' ihn ins Programm
/:vorher schreiben müssen.:/
Kam ein Informatikus, bat ihn Frau Wirtin um einen Kuß.
unter der blühenden Linde.
Doch er hatte keine Zeit, dachte nur an Bit und Byte,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein Student der Informatik, bat Frau Wirtin um einen Ritt
unter der blühenden Linde.
Doch Frau Wirtin hat sich sehr geziert, denn sie war wohl falsch programmiert
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein Student der Informatik, bat Frau Wirtin um einen Ritt
unter der blühenden Linde!
Hat Frau Wirtin den Input gemacht und dabei nicht an Output gedacht,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein Student der Informatik, bat Frau Wirtin um einen Ritt
unter der blühenden Linde.
Und Frau Wirtin sagt nicht nein, wollt' doch kein Computer sein
/:unter der blühenden Linde.:/
Vor dem Bildschirm sitze ich, und es dürstet mich fürchterlich
unter der blühenden Linde.
Bringt Frau Wirtin mir ein 'Bit', bin ich endlich wieder fit,
/:unter der blühenden Linde.:/
Horch da kommt ein Physikus, raubt der Wirtin einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Und sie spricht: "Er ist ein Mann, der echt thermisch küssen kann,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und da kam von ungefähr auch ein Physiker daher,
unter der blühenden Linde.
Erzeugt Kraft durch Reibungsstrom, schenkte Frau Wirtin einen Sohn,
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Studius Physicus bat Frau Wirtin um einen Kuß,
unter der blühenden Linde.
Und die Wirtin war ihm hold, gab ihm einen von 10000 Volt
/:unter der blühenden Linde.:/
Als nun kam ein Physikus, bat sie ihn um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Und er gab sich alle Müh! Küßte sie mit 12 atü
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Werkstoffkunde kam auf auf seiner Wanderrunde
unter die blühende Linde.
Dort studiert er lange Zeit an Frau Wirtins Druckfestigkeit
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein junger Chemikus bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Er hat sie zu stark ionisiert, sodaß sie sauer reagiert,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Studio der Chemie saß der Wirtin vis-à-vis,
von Geburt viel schlauer.
Er erhob sein volles Glas, prüft mit Lakmus: Was ist das ? -
/:Die Reaktion war sauer:/
Und da kam von ungefähr auch ein Chemiker daher,
unter die blühende Linde.
Erwartet vergeblich 'ne Reaktion, wartet neun Monate schon,
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Studius Chemicus gab Frau Wirtin einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Dieser Kuß war präpariert, destilliert und abfiltriert,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und der Student der Alchemie küßte Frau Wirtin wie noch nie
unter der blühenden Linde.
Und Frau Wirtin fand das fein, denn er küßte chemisch rein
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Biologikus gab Frau Wirtin einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Und nach dem sechsten Kusse schon, trieb er Genetik mit Demonstration
/:unter der blühenden Linde.:/
Und da kam von ungefähr auch ein Biochem daher
unter die blühende Linde.
Auf da wurde schnell kloniert. Bald da waren sie zu viert
/:unter der blühenden Linde.:/
Der Zoolog' auf seiner Walz, kam zur Frau Wirtin auf die Balz
unter der blühenden Linde.
Doch Frau Wirtin sprach: "Ach was, ich küss doch keine Simias"
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein Veterinär dazu, führte am Halfter eine kranke Kuh
unter die blühenden Linde.
Kaum tat er die Wirtin seh'n, ließ er gleich das Rindviech steh'n,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und da kam von ungefähr auch ein Veterinär daher,
unter die blühende Linde.
Küßt Frau Wirtin stundenlang, bis sie hat Abortus Bang,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und da kam von ungefähr auch ein Veterinär daher,
unter die blühende Linde.
Hat Frau Wirtin nicht geküßt, hat zum Kalbern fort gemüßt,
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Landwirtschaft kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühenden Linde.
Hätt' Frau Wirtin gern' geküßt, doch er roch so sehr nach Mist
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Bodenkultureller bot Frau Wirtin einen Heller
für einen Kuß an der Linde.
Doch die Wirtin kühl verneint: "Bleib am Boden lieber Freund,
denn ich küsse nur gratis - punktum, basta, satis !
Und da kam von ungefähr auch ein Agronom daher,
unter die blühende Linde.
Nahm Frau Wirtin jung und schlank, legt sie auf die Ofenbank
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Forstwirt kam daher, frisch geschultert sein Gewehr,
küßte Frau Wirtin noch schlimmer.
"Ei !" denkt Frau Wirtin, "fein ! Den lad' ich mir extra ein
/:heut' abend auf mein Zimmer.:/
Und da kam von ungefähr auch ein Forstingenieur daher,
unter die blühende Linde.
Nahm die Axt und hieb sie um, weil das Treiben ihm zu bunt,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam da auch ein Forstmann her, über der Schulter das Gewehr,
unten am Hute den Flieder.
Gab Frau Wirtin einen Kuß, daß es schallte wie ein Schuß
/:unter der blühenden Linde.:/
Einem jungen Jägersmann hat's die Wirtin angetan,
küßt sie unter der quercus.
Seitdem trägt er stolz und frei auf dem Haupte ein Geweih.
Ei, das gibt noch Verdruß beim heiligen Hubertus.
Hört ihr nun dem Technikus seine Meinung über'n Kuß:
Küssen gehöret zur Technik.
Denn zwei Pole zieh'n sich an, wenn auch nur momentan,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein fescher Technikus, bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Doch vor lauter r³x kam er doch zu Küssen nie,
/:unter der blühenden Linde.:/
Hört ihr nun den Technikus, seine Meinung über'n Kuß:
Küssen gehöret zur Technik.
Denn zwei Pole zieh'n sich an, wenn auch nur auf momentan,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein junger Technikus, gab Frau Wirtin einen Kuß,
unter der blühenden Linde.
Dachte nicht mehr an Mathematik, nur noch an das Lebensglück
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch dem Ingenieure bot Küsse sie in Zahlungsnot
doch er wehrte geschwinde.
Nimmermehr ein Küsschen schmeckt, wo so viele schon geleckt,
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Elektrotechnikus, bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Und Frau Wirtin war ihm hold, gab ihm einen von tausend Volt,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam daher von ungefähr ein Elektroingenieur
unter die blühende Linde.
Gab Frau Wirtin einen Kuß, da ß sie dacht 'es wär Kurzschluß,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam auch ein Elektrikus, bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Die Spannung war hoch, der Widerstand klein, und so trat Kurzschluß ein,
/:unter der blühenden Linde.:/
Und da kam von ungefähr auch ein Elektro Ing daher,
unter die blühende Linde.
Nahm Frau Wirtin auf den Schoß, versetzt ihr einen elektrischen Stoß,
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam daher von ungefähr ein Maschineningenieur
unter die blühende Linde.
Gab Frau Wirtin jung und keß, einen Kuß von 1000 PS,
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student vom Maschinenbau prüfte Frau Wirtin auf Sigma und Tau
unter der blühenden Linde.
Und danach mit altem Schwung prüft er Form und Federung
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student des Maschinenbaus kam aus seinem Kesselhaus
unter die blühende Linde.
er küßt die Frau Wirtin die ganze Nacht, bis es im Getriebe kracht
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Maschinenbaukunde kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühende Linde.
Doch bevor er die Wirtin küßt', baut' er erstmal ein Gerüst
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student des Maschinenbaus kennt sich bei Frau Wirtin aus,
unter der blühenden Linde.
Denn Hydraulik ist die Kraft, die Männer stark macht und Frauen schafft
/:unter der blühenden Linde.:/
Und da kam von ungefähr ein Maschinenbauingenieur
unter die blühende Linde.
Nicht wie der Elektrikus gab er ihr nur einen Kuß,
/:gab's am laufenden Bande.:/
Kommt ein Antriebsspezialist, der sonst recht gemütlich ist,
unter die blühende Linde.
Folgt dort seinem Antrieb schnell, küßt Frau Wirtin auf der Stell
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam ein Assistent hervor aus dem Werkzeugmaschinenlabor
unter die blühende Linde.
Hatte 'nen Wahlarbeiter dabei für die leidige Küsserei
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch so ein rußiger Hüttenmann trug sich um ein Küßchen an,
unter die blühende Linde.
Keinen gab sie mehr 'nen Kuß - weil sie sich jetzt waschen muß,
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Hüttenkunde kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühende Linde.
Hätt' Frau Wirtin gern getroffen, doch er war wie stets besoffen,
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Bergbaukunde kam auf seiner Wanderrunde
unter die blühende Linde.
Als er saß auf Frau Wirtins Schoß gingen die schlagenden Wetter los
/:unter der blühenden Linde.:/
Da kam auf seiner Wanderrunde, ein Student der Bergbaukunde,
unter die blühende Linde.
Da war Frau Wirtin sehr entzückt, weil er ihr die Puffer drückt,
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Architektur schaut' auf äuss're Reize nur,
wenn bei der Wirtin er stünde.
Und er mißt mit viel Gefühl ihre Form und ihren Stil,
macht seine Pläne geschwinde unter der blühenden Linde.
Kam ein Architekt daher, mit noch einem Studiker,
unter die blühende Linde.
Gab Frau Wirtin einen Kuß, der Studiker sich begnügen muß
/:mit dem Stamm der Linde.:/
Ein Student vom Baugewerbe, der versoff sein ganzes Erbe
unter der blühenden Linde.
Nahm Frau Wirtin bei der Hand, küßte sie im Kreuzverband
/:unter der blühenden Linde.:/
Kam daher von ungefähr auch ein Hochbauingenieur
unter die blühende Linde.
Gab Frau Wirtin einen Kuß! Derweil der Tiefbauer zuschauen muß
/:unter der blühenden Linde.:/
Doch die Lindenwirtin spricht: "Küssen, ach das könnt ihr nicht!"
unter der blühenden Linde.
"Das versteht nur einer sehr, du mein Tiefbauingenieur,
/:küß' mich noch mal geschwinde!:/"
Und da kam auch von ungefähr, ein Vermessungsingenieur
unter die blühende Linde.
Sah sich das vergrössert an, lachte dann: "Wer kann, der kann!"
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Eisenbahn kam auf seiner Wanderbahn
unter die blühende Linde,
wo Frau Wirtin hochentzückt ihn an ihre Puffer drückt
/:unter der blühenden Linde.:/
Ein Student der Betriebswirtschaft kam auf seiner Wanderschaft
unter die blühende Linde.
Küßt Frau Wirtin die Unschuld weg, zahlte mit Verrechnungsscheck
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein junger Handelsmann hielt bei der Frau Wirtin an
unter der blühenden Linde.
Und bei einem Kruge Wein's wurden sie bald handelseins.
/:küßten sich unter der Linde.:/
Eine Studentin der Werbelehre kam Frau Wirtin mal in die Quere,
als sie den Lindenwirt küßte.
Lindenwirtin, voll Eifersucht, schlug Studentin in die Flucht:
"Was machen Sie mit meinem Mann da? Der taugt nicht zur Propaganda!"
Ein Student der Volkswirtschaft kam auf seiner Wanderschaft
unter die blühende Linde.
Hat Frau Wirtin ein Kind verpaßt, die andern wurden statistisch erfaßt
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Volkswirt kam daher, leicht beschwingt und liebesschwer,
unter die blühende Linde.
Wirtin küßte ihn und lacht: "Endlich freie Verkehrswirtschaft!" -
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein Pädagogicus bat Frau Wirtin um einen Kuß
unter der blühenden Linde.
Frau Wirtin küßt' ihn heiß und viel, denn es war ein Lehrbeispiel
/:unter der blühenden Linde.:/
Auch ein junges Füchselein kehrt bei der Frau Wirtin ein
einstens mitternächtlich.
Und er zeigt der Wirtin vor, was er erlernt vom Fuchsmajor,
/:und das ist beträchtlich!:/
Auch ein ...bursche fein kehrt bei der Frau Wirtin ein
unter der blühenden Linde.
Tauschte mit ihr Kuß um Kuß, plötzlich aber rief er: "Schluß!",
/:denn er wär' verdurstet.:/
Und der hohe Fuchsmajor warnt die Füchse bang davor,
in Couleur zu küssen.
Wenn es aber niemand sieht, wenn's im Dunkeln stets geschieht,
/:kann er's nur begrüßen.:/
Kam auch ein bemoostes Haupt, küßt die Wirtin unerlaubt
auf die kalte Schulter.
Doch die Wirtin spricht: "Mein Sohn, du in deiner Position
wirst dir schon das Küssen was kosten lassen müssen!"
Ein Student der Landsmannschaft hat sich einmal aufgerafft
zur Wirtin unter der Linde.
Sagt ihr höflich "Küßdiehand!", und sie findet ihn charmant.
Seither hat er seine Pfründe unter der blühenden Linde.
Auch ein Studio des ..V wollte küssen des Wirten Frau
unter der blühenden Linde.
Kam der Lindenwirt herbei, bracht' ihm die Prinzipien bei
/: mit einer spanischen Rinde.:/
Auch ein junger Gymnasiast, der da seufzt unter der Last
vieler Schularbeiten,
sprach zur Wirtin Töchterlein: "Küsse mich, o Mägdelein,
/:aber sag's nicht weiter!:/"
Kommt ein Mann der Feuerwehr von einem Einsatz zum Wirtshaus her,
und sein Durscht is net zwida.
Doch als er die Wirtin sieht, ihm im Herzen ein Funke sprüht,
/:und es brennt schon wieder.:/
Kam ein Werkzeuglaborant auf der Fahrt durchs schöne Land
unter die blühende Linde.
Frau Wirtin fand ihn gar nicht fein, er schlief auf ihrem Schoße ein
/:unter der blühenden Linde.:/
Und ein junger Komödiant steht vor Eifersucht gebannt
unter der blühenden Linde.
Denn schon vor dem ersten Akt hat sie ihn davongejagt,
seither unter Tränen macht er ihr nur Szenen.
Ein Student der Fußballkunde drehte auch mal seine Runde
unter der blühenden Linde.
Doch er nicht zur Wirtin fand, weil er zu weit abseits stand,
und in diesem Falle blieb er nicht am Balle.
mmh m m m m mmh m mmh m m m m m mmh m mmh
sind für uns böhmische Dörfer.
mmh m m m m mmh m mmh m m m m m mmh m mmh
/:sind für uns böhmische Dörfer.:/
Kam auf seinem Marsch daher, ein Soldat der Bundeswehr,
sprach zur Frau Wirtin leise:
"Ergebe Dich mir, mein Schatz ! Sei mein Truppenübungsplatz !
/:unter der blühenden Linde.:/"
Die Verse sind beliebig misch- und veränderbar. Die letzte Zeile wird wiederholt, wenn sie in Wiederholungszeichen "/:...:/" steht; dabei singen beim zweiten Mal alle mit.
Wer Vorschläge, Verbesserungen und eigene Strophen hat; immer nur her damit. :-)
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